Indischer Abend in Bakum

November 2018: Drei Frauen vom Arbeitskreis Indienhilfe Bakum,Marietheres Stoppel, Margarethe Meyer und Maria Thieke-Wacker, machten sich auf den Weg nach Indien, um die vom Arbeitskreis geförderten Projekte zu besuchen. Dabei ging es um Kontaktpflege und darum, ob das Geld auch wirklich gut angelegt ist. Am Montag, den 25.02.19  lud die Indienhilfe Bakum zu einem „Indischen Abend“ ein. Mit vielen Bildern und Videos unterlegt, erzählten die 3 M´s  vor ca. 45 Besuchern  von ihren Eindrücken und Erlebnissen. So berichteten sie zum Beispiel von den Straßen- und Slumkindern in Kalkutta, denen durch die Schwestern, die die Projekte leiten, Bildung ermöglicht wird. Das Geld dafür kommt z.B. aus den Patenschaften, die die Unterstützer des Arbeitskreises abgeschlossen haben. Ebenso verhält es sich bei den Mädchenprojekten Ambagaon und Pandua.
Noch immer werden in Indien Leprakranke und ihre Familien ausgeschlossen. Diesen Ärmsten der Armen zu helfen, sie aus ihrem Getto herauszuführen und die Kinder einem normalen Leben zuzuführen, das haben sich ebenfalls Schwestern in mehreren Leprakolonien im unwirtlichen Kohlerevier Indiens zur Aufgabe gemacht, mit finanzieller Unterstützung der Bakumer Indienhilfe. Berichtet wurde ebenfalls vom Mädchenprojekt Angels Garden in Bangalore und vom Behindertenprojekt Changsari, die ebenfalls Finanzhilfe erhielten.
Großen Raum in der Berichterstattung hatte auch das Woman-Development-Projekt in Assam. Hier werden Frauen und Mädchen in den abgelegensten Regionen sehr vielfältig gefördert, um ihr Leben und ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern.
Alles in allem waren  die drei Frauen von den Projekten begeistert. Es macht Freude, die Fortschritte seit den letzten Besuchen zu sehen und festzustellen, dass die Spendengelder gut angelegt sind. Die betroffenen Frauen, Mädchen und Schwestern wussten ihre Dankbarkeit in einer überwältigenden Gastfreundschaft auszudrücken. Für die Besucher war es ein gelungener und sehr informativer Abend. Zahlreiche Zusatzfragen und viele Gespräche zeigten dabei den Wissensdurst der Zuhörer.

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