9 Kids aus der Lepra-Kolonie Patratu können nun endlich in Schule und Internat büffeln

Große Freude in Patratu. Aus der abseits gelegenen Lepra-Kolonie können nun 9  Kinder, die noch nie zuvor eine Schule besuchen durften, in die Schule nach Ramgarh gehen. Da der Weg nach Hause viel zu weit ist, wohnen die Kids jetzt im Internat in Ramgarh, wo sie auch viel Unterstützung beim Lernen bekommen. Möglich wurde das durch eine große Geburtstagsspende, die die Finanzierung des Schulbesuches für knapp 2 Jahre sicherte. Wir vom Arbeitskreis Indienhilfe übernehmen die Internatskosten. Nach Ablauf dieser Zeit sehen wir weiter, wie wir den Kindern auch langfristig den Schulbesuch sichern können.Die Familien aus Indien und wir sagen ein dickes DANKE für diese Chance.                                                                                        Unten sehen wir die stolzen Kids. Ein anderer kleiner Junge hat sich noch dazu auf das Foto „geschmuggelt“.

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Firma J+H Fahling/ Lohne feierte und spendete für die Lepra- Arbeit in Indien

Wieder einmal kam bei der Weihnachtsfeier der J+H Fahling eine stolze Spendensumme der Mitarbeiter zusammen. Die Geschäftsleitung verdoppelte daraufhin den Betrag auf 7000 €. Damit wird die Arbeit in 3 Lepraprojekten (Ambulanzen, Lepra- Krankenhaus, Lepra-Kolonien) und seit letztem Jahr auch zusätzlich der Schulbesuch von 24 Kindern aus der Lepra- Kolonie Ramgarh unterstützt. Unsere Projektpartner in Indien und wir sagen allen ein „Herzliches Dankeschön“.

Geschäftsführerinnen:  Theresa Steinkamp (links) und Katrin Jehle (rechts)
Arbeitskreis Indienhilfe: Marietheres Stoppel und Petra Arkenstette (Mitte)

Das konnte 2017 erreicht werden:

Zusätzlich zu den vielen Patenschaften und regelmäßigen Hilfen konnten wir 2017 folgendes unterstützen:
Leprakolonie Ranchi: Fertigstellung der kompletten Renovierung mit Anbau / Finanzierung im Vorjahr (siehe extra Artikel)
Leprakolonie Ramgarh: Finanzierung des Schulbesuchs von 24 Kindern der Kolonie (siehe extra Artikel)
– Finanzhilfe für 49 Schulkinder in Twaitnampui, einem ganz armen und entlegenem Gebiet im Nordosten Indiens. Dort gibt es weit und breit keine Schule, keine Krankenstation etc.. Nun wurde dort eine kleine Schule mit Hostel gegründet. Alles ist sehr einfach und ärmlich, aber die Menschen sind so froh und dankbar für Hilfe.
Aufbau eines kleinen Ladens in der Hauptstadt Assams zur Vermarktung der gewebten, genähten, bestickten Waren, die arme Frauen im WDC (Frauen-Förderzentrum) hergestellt haben. Ebenfalls Finanzierung von Materialien wie Stoffen, Garnen, Perlen etc. zur Herstellung der Waren.
Straßenkinder Kalkutta: Finanzhilfe beim Grundstückkauf. Für die ältesten Mädchen soll ein Haus gebaut werden. Sie müssen mit 18 Jahren „Nav Jeevan“ verlassen, wenn sie weiterführende Schulen besuchen oder in Ausbildung sind. Behördenauflage !!
„Angels Garden“ Bangalore: Finanzhilfe für den Bau einer Garage und die Schulförderung neuer, armer Mädchen, die bei ihren Eltern leben, deren Schulausbildung aber gesponsert wird.
Behinderteninternat „Asha Bhawan“: Finanzierung von 7 Bein- und Hüftoperationen, sowie die Nachfolgebehandlungen, Hilfsmittel wie Schienen, Gehhilfen etc.
Allen die uns dabei mitgeholfen haben durch aktive Mitarbeit, Flüsterpropaganda, Spenden, Patenschaften und auch  Zuspruch und Anregungen, sagen wir ein herzliches Dankeschön !!!

Leprakolonie Ramgarh: 24 Kinder dürfen jetzt die Schule besuchen !

Lepra heißt oft – ausgestoßen sein
Lepra ist in Indien immer noch ein Problem, auch wenn die indischen Behörden das leugnen. Dort gibt es noch immer die meisten Leprakranken weltweit, auch die Neuansteckungsrate ist am höchsten. (DAHW und WHO) Kinder von ehemals Leprösen, sind wie ihre geheilten Eltern trotzdem Ausgestoßene der Gesellschaft. Aus Angst vor Ansteckung dürfen sie in vielen Regionen nicht zur Schule, keine Busse benutzen usw., wohnen meist abseits der Bevölkerung in Lepra- Kolonien.
Immer wieder unterstützen wir die Schulbildung solcher Kinder in Schulen und Internaten außerhalb, wo niemand ihre Herkunft kennt. Nun wagen die Franziskanerinnen und wir als Unterstützer etwas Neues. Mit großer Freude können wir berichten, dass wir 24 Kinder aus der Leprakolonie Ramgarh in unser regelmäßiges Schul-Unterstützungsprogramm 2017 zusätzlich aufnehmen konnten. Die Kinder werden abgeholt, zur Schule der Schwestern und auch wieder zurück in die Lepra-Kolonie gebracht. Weiterhin bekommen sie noch extra Förderung und Hausaufgabenhilfe nach der Schule, damit ihnen das Lernen einfacher fällt. Natürlich wird das alles begleitet durch intensive Aufklärungsarbeit speziell der anderen Eltern und Kinder. Geheilte Lepra ist nicht mehr ansteckend auch wenn Lepra-Verstümmelungen sichtbar sind !!! (Seit vielen Jahren leisten die Franziskanerinnen vor Ort intensive Aufklärungsarbeit der Bevölkerung.) Anfangs gab es Schwierigkeiten mit den „gesunden“ Eltern und Schülern an der Schule, doch der Widerstand wird weniger. Das erste Schulhalbjahr ist gut angelaufen und viele Kinder sind unheimlich stolz, jetzt wie andere Kinder zur Schule gehen zu dürfen.

Leprakolonie Ranchi komplett renoviert und angebaut

Zur großen Freude aller Bewohner der Leprakolonie Ranchi ist die komplette Renovierung und ein kleiner Anbau 2017 fertig gestellt worden. Das wurde fröhlich gefeiert. Und jede Familie bekam ein Einweihungsgeschenk: einen Ventilator und einen Schnellkochtopf zum Energie sparen, der auch auf dem Lehmfeuerofen genutzt werden kann.
Was wurde gemacht? Vier weitere kleine 1-2-Raum-Hütten wurden angebaut. Die Außenbereiche und Gänge zu den Wohnungen bekamen einen Betonfußboden (vorher gestampfter Lehm), sodass jetzt alles sauberer ist, was in der langen Monsunzeit mit sintflutartigen Regenfällen besonders wichtig ist. Grundsätzlich wurden die Wände erhöht, damit zukünftig ein Ventilator die sengende Hitze im Raum etwas erträglicher machen kann. Türen und einige Wände wurden durch neue ersetzt, ebenso gab es größere Dächer, die besser vor Sonne und Regen schützen. Elektrizität gibt es nun auch in der Kolonie. Toiletten, Hauswände, Außenmauer, Brunnen und vieles mehr wurden grundsaniert und erhielten einen neuen, frischen Anstrich. Bei vielen Arbeiten halfen auch einige kräftigere Männer der Kolonie mit, die dies von ihrer Erkrankung schaffen konnten.
All dies wurde möglich  durch Spenden des Lepra-Arbeitskreises Langförden und der Firma Fahling/ Lohne. Dafür danken wir als Arbeitskreis, unsere Projektpartner -die Samaritan Schwestern und die betroffenen Menschen in Indien ganz herzlich.

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5. Adventsmarkt Bakum 2017

Der Bakumer Adventsmarkt fand in diesem Jahr auf dem Pausenhof der Johannes Schule statt. Mit viel Freude und Engagement waren tatkräftige Helfer und wir schon Wochen vorher am Sägen, Werken, Basteln, Backen und Kochen. Der Einsatz lohnte sich: insgesamt konnten wir viele schöne und leckere Dinge für den guten Zweck verkaufen. Auch viele andere Vereine und Gruppen hatten sich tüchtig ins Zeug gelegt. In den Abendstunden fing es dann auch noch an zu schneien. So bekam der gemütliche, kleine Adventsmarkt auch noch ein winterliches Ambiente.

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Suppenessen und Kaffeetrinken für den guten Zweck

Anfang Oktober zu Erntedank füllte sich das Pfarrheim Bakum wieder zum traditionellen Suppenessen.“Futtern für den guten Zweck“ – so unser Motto. Ende Oktober luden wir nun zum 2. Male nach der Gräbersegnung in Bakum zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim ein, was trotz Sturmwarnung gut angenommen wurde.