Besuch aus Indien / Bildervortrag 01. August 19.30 Uhr, Pfarrheim Bakum

Die Indienhilfe und die Frauengemeinschaft Bakum laden zu einem bestimmt interessanten Bildervortrag ein.
Unser Besuch aus Indien Sr. Betsy, Leiterin des großen Frauen-Entwicklung-Zentrums und Sr. Annie, Provinzialleitung der Region Nord-Ost-Indien werden anhand von Bildern über ihre engagierte Arbeit mit den Armen im unterentwickelten Nord-Osten Indiens berichten. Das ist besonders die Arbeit mit Witwen / Frauen und Mädchen, aber auch mit den Behinderten, Tee- und Landarbeitern. Herzliche Einladung.

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Kalkutta: 120 Slumkinder erhalten jetzt jeden Tag ein gesundes Mittagessen

Schon viele Jahre unterstützen wir im Slumkinderprojekt die Schulvorbereitung, extra Förderung und Schulbildung von 50 Kindern aus einem Bahndamm Slum in Kalkutta. Wegen vielschichtiger Finanzprobleme sollte das kostenlose Mittagessen für die insgesamt 120 Slumkinder wegfallen. Da wollten wir aushelfen. Das Mittagessen ist nämlich ein zusätzlicher Anreiz für viele Eltern, ihre Kinder zur Schule und zur Förderung zu schicken. Außerdem ist gutes Essen für die Entwicklung der Kinder und für´s Lernen eine Grundvoraussetzung. Wir finanzieren das Mittagessen für 120 Kinder in Kooperation mit dem Delmenhorster Creativ Team, das einen Teil seines Basarerlöses für diesen Zweck zur Verfügung stellt. Herzlichsten Dank dafür !!

Indischer Abend in Bakum

November 2018: Drei Frauen vom Arbeitskreis Indienhilfe Bakum,Marietheres Stoppel, Margarethe Meyer und Maria Thieke-Wacker, machten sich auf den Weg nach Indien, um die vom Arbeitskreis geförderten Projekte zu besuchen. Dabei ging es um Kontaktpflege und darum, ob das Geld auch wirklich gut angelegt ist. Am Montag, den 25.02.19  lud die Indienhilfe Bakum zu einem „Indischen Abend“ ein. Mit vielen Bildern und Videos unterlegt, erzählten die 3 M´s  vor ca. 45 Besuchern  von ihren Eindrücken und Erlebnissen. So berichteten sie zum Beispiel von den Straßen- und Slumkindern in Kalkutta, denen durch die Schwestern, die die Projekte leiten, Bildung ermöglicht wird. Das Geld dafür kommt z.B. aus den Patenschaften, die die Unterstützer des Arbeitskreises abgeschlossen haben. Ebenso verhält es sich bei den Mädchenprojekten Ambagaon und Pandua.
Noch immer werden in Indien Leprakranke und ihre Familien ausgeschlossen. Diesen Ärmsten der Armen zu helfen, sie aus ihrem Getto herauszuführen und die Kinder einem normalen Leben zuzuführen, das haben sich ebenfalls Schwestern in mehreren Leprakolonien im unwirtlichen Kohlerevier Indiens zur Aufgabe gemacht, mit finanzieller Unterstützung der Bakumer Indienhilfe. Berichtet wurde ebenfalls vom Mädchenprojekt Angels Garden in Bangalore und vom Behindertenprojekt Changsari, die ebenfalls Finanzhilfe erhielten.
Großen Raum in der Berichterstattung hatte auch das Woman-Development-Projekt in Assam. Hier werden Frauen und Mädchen in den abgelegensten Regionen sehr vielfältig gefördert, um ihr Leben und ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern.
Alles in allem waren  die drei Frauen von den Projekten begeistert. Es macht Freude, die Fortschritte seit den letzten Besuchen zu sehen und festzustellen, dass die Spendengelder gut angelegt sind. Die betroffenen Frauen, Mädchen und Schwestern wussten ihre Dankbarkeit in einer überwältigenden Gastfreundschaft auszudrücken. Für die Besucher war es ein gelungener und sehr informativer Abend. Zahlreiche Zusatzfragen und viele Gespräche zeigten dabei den Wissensdurst der Zuhörer.

Suppenessen zum Erntedank und Kaffeetafel nach der Gräbersegnung 2018

Das Suppenessen im Oktober zur Erntedankzeit ist mittlerweile schon Tradition in Bakum. Viele Bakumer und Gäste von außerhalb folgten der Einladung.                          Wie in den letzten beiden Jahren boten wir Ende Oktober nach der Gräbersegnung wieder  Kaffee und Kuchen im Pfarrheim Bakum an. Oft mussten die Kaffeetische noch „angebaut“ werden. Herzlichen Dank allen Besuchern.

9 Kids aus der Lepra-Kolonie Patratu können nun endlich in Schule und Internat büffeln

Große Freude in Patratu. Aus der abseits gelegenen Lepra-Kolonie können nun 9  Kinder, die noch nie zuvor eine Schule besuchen durften, in die Schule nach Ramgarh gehen. Da der Weg nach Hause viel zu weit ist, wohnen die Kids jetzt im Internat in Ramgarh, wo sie auch viel Unterstützung beim Lernen bekommen. Möglich wurde das durch eine große Geburtstagsspende, die die Finanzierung des Schulbesuches für knapp 2 Jahre sicherte. Wir vom Arbeitskreis Indienhilfe übernehmen die Internatskosten. Nach Ablauf dieser Zeit sehen wir weiter, wie wir den Kindern auch langfristig den Schulbesuch sichern können.Die Familien aus Indien und wir sagen ein dickes DANKE für diese Chance.                                                                                        Unten sehen wir die stolzen Kids. Ein anderer kleiner Junge hat sich noch dazu auf das Foto „geschmuggelt“.

Firma J+H Fahling/ Lohne feierte und spendete für die Lepra- Arbeit in Indien

Wieder einmal kam bei der Weihnachtsfeier der J+H Fahling eine stolze Spendensumme der Mitarbeiter zusammen. Die Geschäftsleitung verdoppelte daraufhin den Betrag auf 7000 €. Damit wird die Arbeit in 3 Lepraprojekten (Ambulanzen, Lepra- Krankenhaus, Lepra-Kolonien) und seit letztem Jahr auch zusätzlich der Schulbesuch von 24 Kindern aus der Lepra- Kolonie Ramgarh unterstützt. Unsere Projektpartner in Indien und wir sagen allen ein „Herzliches Dankeschön“.

Geschäftsführerinnen:  Theresa Steinkamp (links) und Katrin Jehle (rechts)
Arbeitskreis Indienhilfe: Marietheres Stoppel und Petra Arkenstette (Mitte)

Das konnte 2017 erreicht werden:

Zusätzlich zu den vielen Patenschaften und regelmäßigen Hilfen konnten wir 2017 folgendes unterstützen:
Leprakolonie Ranchi: Fertigstellung der kompletten Renovierung mit Anbau / Finanzierung im Vorjahr (siehe extra Artikel)
Leprakolonie Ramgarh: Finanzierung des Schulbesuchs von 24 Kindern der Kolonie (siehe extra Artikel)
– Finanzhilfe für 49 Schulkinder in Twaitnampui, einem ganz armen und entlegenem Gebiet im Nordosten Indiens. Dort gibt es weit und breit keine Schule, keine Krankenstation etc.. Nun wurde dort eine kleine Schule mit Hostel gegründet. Alles ist sehr einfach und ärmlich, aber die Menschen sind so froh und dankbar für Hilfe.
Aufbau eines kleinen Ladens in der Hauptstadt Assams zur Vermarktung der gewebten, genähten, bestickten Waren, die arme Frauen im WDC (Frauen-Förderzentrum) hergestellt haben. Ebenfalls Finanzierung von Materialien wie Stoffen, Garnen, Perlen etc. zur Herstellung der Waren.
Straßenkinder Kalkutta: Finanzhilfe beim Grundstückkauf. Für die ältesten Mädchen soll ein Haus gebaut werden. Sie müssen mit 18 Jahren „Nav Jeevan“ verlassen, wenn sie weiterführende Schulen besuchen oder in Ausbildung sind. Behördenauflage !!
„Angels Garden“ Bangalore: Finanzhilfe für den Bau einer Garage und die Schulförderung neuer, armer Mädchen, die bei ihren Eltern leben, deren Schulausbildung aber gesponsert wird.
Behinderteninternat „Asha Bhawan“: Finanzierung von 7 Bein- und Hüftoperationen, sowie die Nachfolgebehandlungen, Hilfsmittel wie Schienen, Gehhilfen etc.
Allen die uns dabei mitgeholfen haben durch aktive Mitarbeit, Flüsterpropaganda, Spenden, Patenschaften und auch  Zuspruch und Anregungen, sagen wir ein herzliches Dankeschön !!!